Fortschritte bei wichtigsten Digitalisierungsprojekten im Schweizer Gesundheitswesen standen im Mittelpunkt der Sitzung des Branchengremiums im Rahmen von DigiSanté vom 23. März 2026. Dabei zeigte sich einmal mehr: Innovation entsteht durch offenen Austausch und mutige Diskussionen.
Im Plenum wurde der aktuelle Stand der Zielbilder mehrerer Fokusprojekte intensiv diskutiert:
- SwissHDS
- Microdata Center (MDC)
- eMedikation
Die eingebrachten Rückmeldungen aus dem Gremium fliessen nun in die Finalisierung der Zielbilder ein und liefern den Projekten wichtige Impulse aus der Erfahrung des Schweizer Gesundheitswesens.
Über die inhaltliche Diskussion hinaus wurde deutlich, dass die Mitwirkung des Branchengremiums auf allen Ebenen des Programmes stattfindet. So wird das Gremium aktiv in die Ausarbeitung des Wirkungsmodells eingebunden und beteiligt sich an der Evaluation des Gesamtprogramms. Zudem stellt es sicher, dass das strategisch wichtige Projekt «Elektronisches Gesundheitsdossier, E-GD» trotz seiner formalen Eigenständigkeit eng mit DigiSanté abgestimmt und im Gesamtzusammenhang der digitalen Transformation mitgedacht wird.
Ein weiterer essentieller Beitrag des Gremiums liegt im Wissenstransfer: Die diskutierten Inhalte werden in die jeweiligen Organisationen getragen, dort validiert und gelebt. Auf diese Weise soll die digitale Transformation nachhaltig im gesamten Gesundheitssystem verankert werden. Langfristiges Ziel ist es, die digitale Transformation nicht nur punktuell umzusetzen, sondern ganzheitlich voranzutreiben – mit spürbarem Nutzen für alle Beteiligten. In den kommenden Jahren soll so ein modernisiertes, effizienteres Gesundheitssystem entstehen, das weit über den Abbau analoger Prozesse hinausgeht.
